
Schottland: die schönsten Wanderungen mit Hund - von den Highlands bis zur Isle of Skye
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Der Beitrag enthält Verlinkungen zu Komoot.
Schottland ist ein echtes Abenteuerland – wilde Landschaften, endlose Weiten und spektakuläre Ausblicke. Besonders die Highlands und die Isle of Skye bieten eine Vielzahl an Wanderungen, die sich auch mit Hund wunderbar erkunden lassen. Von sanften Waldpfaden über weite Hochebenen bis hin zu dramatischen Klippenwanderungen ist alles dabei.

In diesem Beitrag stelle ich dir einige der schönsten Touren vor – von Edinburgh über Glencoe bis zur Isle of Skye. Dabei erfährst du, wo du starten kannst, wie anspruchsvoll die Wege sind und was du mit Hund beachten solltest. Egal, ob du gemütliche Spaziergänge oder spektakuläre Aussichten suchst – hier findest du Inspiration für dein nächstes Schottland-Abenteuer mit Hund! Tipp: Für alle Touren habe ich dir den Komoot Link hinzugeführt. Du benötigst nur die kostenlose App.
Arthurs Seat - Edinburghs Hausberg
Start: Holyrood Park (am unteren Ende der Old Town)
Dauer: ca. 1,5-2 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Arthur's Seat ist ein beeindruckender, 251 Meter hoher Hügel in Edinburgh, der Teil eines erloschenen Vulkans ist und eine spektakuläre Aussicht über die Stadt und das Umland bietet. Der Aufstieg führt durch die wilde, naturbelassene Landschaft des Holyrood Parks und belohnt Wanderer mit einem Panorama, das Edinburghs Skyline und das dahinterliegende Meer umfasst. Auch, wenn sich die 251 Meter nicht nach viel anhören, ist der Aufstieg wirklich steil. Bei schlechtem Wetter kann der Weg sehr matschig und rutschig sein. Da die Wanderung sehr beliebt ist, lohnt es sich, früh zu starten, besonders wenn man einen Hund dabei hat.
Tipp: es gibt auch einen leichteren Weg, der zum vorgelagerten Aussichtspunkt Salisbury Crags führt. Dieser ist deutlich weniger frequentiert und die Aussicht ist genauso schön. Zudem türmt sich der Gipfel des Arthurs Seat im Rücken dramatisch auf, was für besonders schöne Fotomotive sorgt. Wir bevorzugen diese Route auch deshalb, weil der Weg über eine weite Wiese führt und viel Platz zum Toben bietet. Wichtig: es gibt ausgesetzte Stellen, an denen unbedingt angeleint werden sollte.
Die Routen bei Komoot:
Einfache Wanderung zu den Salisbury Crags
Wanderung auf den Arthurs Seat (mit optionalen Abstecher zu Salisbury Crags)
Du möchtest mehr über Edinburgh mit Hund erfahren? Hier geht es zum Beitrag.
Ben A'an - Panoramawanderung im Loch Lomond and the Trossachs Nationalpark
Start: Wanderparkplatz Ben A'an
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Ben A'an war eine echte Überraschung. Gefunden habe ich diese Wanderung übrigens bei Pinterest und war direkt hin und weg von der spektakulären Aussicht, die sich vom Gipfel bietet. Wie ein Fjord liegt der See Loch Kathrine zu Füßen. Was den Blick besonders dramatisch macht, ist der felsige Rücken des Ben A'an . Die Wanderung startet an einem großen Wanderparkplatz und ist durchgehend gut ausgeschildert. Man folgt einem steil aufsteigendem Pfad und gewinnt schnell an Höhe. Der Weg verläuft teilweise treppenartig, ist für Hunde ohne Rückenprobleme aber problemlos machbar. Zur Hälfte darf man kurz durchatmen, wenn man durch eine weite und flache Heidelandschaft läuft. Doch auch der finale Anstieg auf den Gipfel hat es nochmal in sich. Doch die Mühe ist es wert, die Aussicht ist einfach unglaublich. Der Gipfel ist etwas ausgesetzt, daher empfiehlt es sich, Hunde an der Leine zu halten. Wir sind am Morgen gegen neun gestartet und waren allein unterwegs. Am Gipfel war zuvor noch eine Familie, die nach einem Foto den Rückweg antrat. So konnten wir den Ort in aller Ruhe genießen. Als wir den gleichen Weg zurück in Angriff nahmen, kamen uns sehr viele Wanderer entgegen.
Den vollen Wanderbericht auf meinem Blog findest du hier.
West Highland Way: Die alte Militärstraße von Wee White House bis Kingshouse Hotel im Glencoe Tal
Start: Parkplatz am Wee White House oder Kingshouse Hotel
Dauer: ca. 2,5-3 Stunden (Hin- und zurück)
Schwierigkeit: Leicht-Mittel
Du möchtest wissen, wie es sich anfühlt, auf dem legendäre West Highland Way zu laufen? Ein gut zugänglicher Abschnitt, der sich problemlos mit Hund gehen lässt, ist zwischen dem Kingshouse Hotel und dem Wee White House. Hier verläuft die alte Militärstraße, die sich entlang der Panoramastraße A82 erstreckt. Die Strecke ist rund 4.5 Kilometer lang und muss in beide Richtungen gegangen werden. Während des ganzen Weges hast du einen herrlichen Blick ins Tal. Einziges Manko ist die Präsenz der A82, über die man hinwegblickt. Dafür hat die Strecke kaum Höhenmeter (ungewöhnlich für Schottland) und ist technisch besonders einfach zu gehen.
Tipp: Sowohl am Start- als auch am Endpunkt sind herrliche Fotomotive. Das Wee White House ist für mich sogar das schönste in den Highlands: ein weißes Steincottage drängt sich an einen kleinen Wald in einem dramatischen Tal. Vor dem Haus fließt ein Bachlauf, dahinter türmen sich die Berge auf. Es ist herrlich. Am Kingshouse Hotel findet sich ein Zauberwald, der für seinen großen Wildbestand bekannt ist. Mit Hund ist also etwas Vorsicht geboten, um die Tiere nicht aufzuschrecken. Du solltest am Kingshouse Hotel zudem unbedingt auf die andere Straßenseite der A82 wechseln. Denn hier startet eine unscheinbare Single Track Road, die tief ins Glen Etive Tal hineinführt, wo auch James Bond Skyfall gedreht wurde. Und direkt an der Kreuzung hast du den perfekten Blick auf den Pyramidenförmigen Berg Stob Dearg. Läufst du nur ein kleines Stückchen weiter, gelangst du zum wunderschönen Glen Etive Mor Wasserfall. Du kannst ihn von der kleinen Brücke aus fotografieren, oder rechts einen Trampelpfad folgen, der bis zum Wasser führt.
Glencoe: Devils Staircase ab Wee White House
Start: Parkplatz am Wee White House
Dauer: Nach belieben
Schwierigkeit: Schwer
Am legendären Wee White House startet noch eine weitere Wanderung auf dem West Highland Way; die Wanderung zum Devils Staircase. Diese Wanderung ist allerdings deutlich anstrengender als die Wanderung auf der alten Militärstraße. Ein steiler, treppenartiger Weg führt immer weiter hoch hinaus. Der Blick ist natürlich atemberaubend, doch die Strecke ist wirklich anstrengend. Auch hier muss man umkehren und den gleichen Weg zurück.
Hidden Valley - Das legendäre Tal der Three Sisters
Start: Parkplatz Three Sisters
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: Schwer
Hidden Valley ist eine der bekanntesten Wanderungen im Glencoe Tal. Hier ist mit Hund etwas Vorsicht geboten. Vom großen Parkplatz am Viewpoint aus, sind wir dem linken Weg ins Tal gefolgt. Sehr bald kommt eine sehr steile Metalltreppe (siehe Bild). Wir haben Frieda hinab und später wieder hinaufgetragen. Für größere Hunde, kann das Überwinden zu einem Problem werden. Uns sind allerdings einige Wanderer mit großen Hunden unterwegs begegnet, die es anscheinend geschafft haben. Nach der Brücke geht der Weg immer steil hinauf. An einer Stelle helfen Seile, für unsere Hündin war das Auf- und später Absteigen kein Problem. Etwas Erfahrung am Berg ist aber definitiv nötig. Wir sind solange gelaufen, bis ein Sturm aufzog und sind dann wieder umgekehrt. Die Wanderung war insgesamt schön, aber nicht mein Favorit.
Glencoe Lochan Trail – Märchenhafter See im Wald
Start: Parkplatz am Glencoe Lochan
Dauer: ca. 45 Minuten
Schwierigkeit: Sehr leicht
Glencoe ist eine der beeindruckendsten Landschaften Schottlands – dramatische Berge, tiefe Täler und eine Atmosphäre, die nach Abenteuer ruft. Doch nicht jede Wanderung muss schweißtreibend und anspruchsvoll sein. Direkt beim Nationalpark Center von Glencoe starten drei einfache Touren, die sich perfekt für entspannte Erkundungen mit Hund eignen. Der Glencoe Lochan Trail fühlt sich fast ein bisschen kanadisch an – kein Wunder, denn der kleine See mit den Spiegelungen der Berge ist von dichten Wäldern umgeben. Die Runde ist flach, gut ausgebaut und damit ideal für eine entspannte Gassirunde. Perfekt für einen gemütlichen Spaziergang mit vielen Fotospots!
Glencoe Orbital Walk – Rund um das Tal
Start: Nationalpark Center Glencoe
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: Leicht
Dieser Rundweg führt einmal um das Tal von Glencoe und bietet dabei großartige Ausblicke auf die Berglandschaft. Der Weg ist gut begehbar, meist einfach zu laufen, aber mit ein paar kleinen Steigungen. Zwischendurch öffnen sich immer wieder weite Blicke auf die umliegenden Gipfel – einfach traumhaft.
Signal Rock & An Torr – Kleiner Anstieg mit Geschichte
Start: Parkplatz bei Signal Rock
Dauer: ca. 1 Stunde
Schwierigkeit: Leicht
Dieser kurze Spaziergang führt zu einem geschichtsträchtigen Ort: Signal Rock soll in früheren Zeiten als Signalpunkt für das berüchtigte Massaker von Glencoe gedient haben. Heute ist es eine sanfte, leicht steigende Wanderung durch moosbewachsenen Wald mit einigen Felsen am Ende – eine schöne Mischung aus Geschichte und Natur.
Steall Falls - Wundervoller Wasserfall im Glen Nevis Tal bei Fort William
Start: Wanderparkplatz Steall Falls
Dauer: ca. 1,5- 2 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Wenn du auf der Suche nach einer der beeindruckendsten Wasserfälle Schottlands bist, dann ist die Wanderung zu den Steall Falls genau das Richtige für dich. Der Steall Wasserfall, bekannt aus den Harry Potter Filmen, stürzt 120 Meter in die Tiefe und bietet eine spektakuläre Kulisse. Auf einer etwa 4 Kilometer langen Wanderung erkundest du das malerische Glen Nevis Tal. Diese Wanderung ist ideal für dich und deinen Hund – leicht zugänglich und doch voller Wow-Momente! Vom Parkplatz aus beginnt der Weg zunächst leicht steigend durch eine enge, felsige Schlucht. Hier wirst du oft innehalten, um den Blick auf die Berglandschaft zu genießen. Rechts neben dir rauscht der wilde Fluss Nevis und sorgt für eine wunderbar frische Atmosphäre. Der Pfad führt stetig auf und ab, mal über Steine, mal über kleine Treppen, aber immer wieder öffnet sich das Tal und gibt einen weiten Blick frei. Nach etwa einer halben Stunde weitet sich das Tal plötzlich und der Blick fällt auf den majestätischen Steall Wasserfall. Hier macht das Wandern richtig Spaß. Kurz bevor du den Wasserfall erreichst, stößt du auf den Fluss, der den Weg versperrt. Für mutige Abenteurer gibt es eine Seilbrücke, die auf die andere Seite führt – mit Hund jedoch leider keine Option. Aber keine Sorge, die Aussicht ist auch von hier perfekt, und du kannst den Wasserfall in vollen Zügen genießen. Wenn du Lust hast, kannst du die Wanderung übrigens noch um ein bis zwei Kilometer verlängern und das Tal weiter erkunden. Wenn du dich dann entscheidest umzudrehen, folgst du einfach dem gleichen Weg zurück. Insgesamt kommst du ohne die Verlängerung auf etwa 4 Kilometer – eine schöne, kurze Wanderung, die in beide Richtungen viel zu bieten hat.
Den ganzen Wanderbericht findest du hier.
Cow Hill – Panoramablick über Fort William
Start: Parkplatz hinter dem Freizeitcenter Nevis Centre in Fort William
Dauer: ca. 2-3 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Wenn du in Fort William bist und eine aussichtsreiche, aber nicht allzu anstrengende Wanderung suchst, ist der Cow Hill Circuit perfekt. Der Rundweg startet direkt in der Stadt und führt durch dichten Wald hinauf auf eine offene Hochfläche. Nach einem sanften Anstieg erreichst du den Aussichtspunkt, von dem aus du einen fantastischen Blick auf Fort William, Loch Linnhe und die Gipfel des Ben Nevis Massivs hast. Der Weg ist größtenteils gut begehbar, mit einigen steinigeren Passagen, aber kein Vergleich zu den anspruchsvollen Bergtouren in der Umgebung. Auch für Hunde ist die Route angenehm – allerdings solltest du auf freilaufende Schafe achten. Besonders schön ist die Tour am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und das Tal in goldenes Licht taucht. Ein toller kleiner Ausflug, um sich die Beine zu vertreten und die Aussicht zu genießen!
Glenfinnan Viaduct – Spaziergang mit Filmkulisse (Für Harry Potter Fans)
Start: Parkplatz am Glenfinnan Visitor Centre
Dauer: ca. 45 Minuten (hin und zurück)
Schwierigkeit: Leicht
Wir waren hin- und hergerissen: Sollte das Glenfinnan Viaduct, bekannt aus den Harry Potter Filmen, wirklich ein Touristen-Hotspot sein, wie man oft hört, oder doch ein tolles Erlebnis das sich sogar mit einer kleinen Wanderung verbinden lässt? Letztendlich wollten wir den berühmten Dampfzug sehen und haben uns einfach darauf eingelassen.
Wichtig: der Zug fährt saisonal von Anfang April bis Ende Oktober eines jeden Jahres. Im Winter kann man das Viadukt also nur ohne Dampflokomotive bewundern.
- Zeiten: Sonntags-Freitags: 10:45, 13:30, 15:20 und 18:00
- Wichtig: Nur um 10:45 und 13:30 fährt der Zug auf den Viewpoint zu, was das schönere Erlebnis ist.
Der Weg zum Aussichtspunkt beginnt hinter dem Café des Visitor Centers und ist gut ausgeschildert. In etwa 15 bis 20 Minuten erreichst du den Viewpoint. Eine Wanderung ist das nicht wirklich, vielmehr ein Spaziergang, den man im "Entenmarsch" macht. Der Pfad führt unter dem Viadukt hindurch – der Anblick ist durchaus schön – bis man sich am Viewpoint angekommen, ein freies Plätzchen sucht. Wir fanden einen Platz direkt am Wegrand, die Sicht war hier sogar besser als ganz oben am Hang, wo sich die meisten Menschen drängten. Probiere einfach verschiedene Stellen aus, aber wichtig: Bitte versperre niemandem die Sicht. Unser Platz ganz unten hatte übrigens den Vorteil, dass Frieda etwas abgeschirmt vor uns warten konnte.
Wir haben die Zeit so abgepasst, dass wir ca. 15 Minuten auf den Zug gewartet haben. Viele Leute hatten übrigens Picknickdecken dabei, was uns durchaus neidisch machte. Obwohl es wirklich voll war, war die Stimmung irgendwie besonders. Denn spätestens, wenn man das erste Knattern vom Zug in der Ferne vernimmt, wird es plötzlich ganz still. Der Zug fährt schließlich auf die Brücke und stoppt nach den ersten Metern. Der Grund ist simpel: Für das perfekte Erlebnis wird die Lok nochmal richtig hochgefahren und stößt plötzlich mächtig Dampf aus. Erst dann zieht der Zug lautstark weiter. Die Dampfwolke bleibt wie ein Schleier hinter ihm hängen. Dieser Moment war einfach magisch und das Warten mehr als wert.
Nach dem Zugerlebnis kannst du dem Pfad übrigens in einem Loop folgen, aber bei unserem Besuch war der Weg so aufgeweicht, dass wir uns stattdessen entschlossen, auf dem gleichen Weg zurückzugehen und vom Parkplatz aus noch zum nahegelegenen Loch Shiel zu laufen. Loch Shiel ist der See, der in den Harry Potter Filmen am Fuße der Hogwarts Schule liegt. Wer die perfekte Sicht haben möchte, der kann auf das Glenfinnan Monument steigen, das an den Aufstand der Jakobiten erinnert. Da der Aufstieg für Hunde zu eng und steil ist, gingen wir nacheinander hoch. Der freundliche Wachmann hätte Frieda aber auch kurz bei sich gehalten – ein netter Mann, der sich als großer Jürgen Klopp-Fan entpuppte. Doch so genoss jeweils einer von uns die Aussicht und der andere ein entspanntes Gespräch.
Tipp: Der Viewpoint hinter dem Visitor Center
Zum Abschluss gingen wir noch zu einem weiteren Aussichtspunkt, der sich unmittelbar hinter dem Visitor Center befindet. Ein kurzer Aufstieg führt zu einem fantastischen Ausblick: Zur einen Seite das Viadukt, zur anderen Loch Shiel – absolut lohnenswert.
Wandern auf der Isle of Skye
Es wird Zeit, das Festland zu verlassen. Kommen wir nun zu unseren schönsten Wanderungen auf der Isle of Skye.
Fairy Pools – Glasklare Wasserfälle inmitten der Cuillins
Start: Parkplatz bei Glenbrittle
Dauer: ca. 1,5 Stunden (hin und zurück)
Schwierigkeit: Leicht-Mittel
Die Fairy Pools gehören zu den bekanntesten Naturwundern der Isle of Skye – eine Kette kristallklarer Wasserbecken, gespeist von kleinen Wasserfällen aus den Black Cuillins. Vom Parkplatz führt ein gut ausgetretener Pfad über Heideflächen und kleine Bachquerungen immer entlang des Flusses nach oben.
Die Landschaft ist spektakulär, besonders an sonnigen Tagen, wenn das Wasser in Türkis- und Blautönen leuchtet. Der Weg ist einfach, kann aber nach Regen rutschig und sumpfig sein – wasserdichte Schuhe sind empfehlenswert.
Für Hunde ist die Tour gut machbar, allerdings gibt es viele Besucher und einige freilaufende Schafe. Wer es ruhiger mag, sollte früh morgens oder am späten Nachmittag kommen. Ein märchenhaft schöner Ort, der seinem Namen alle Ehre macht!
Mehr Infos über diese Wanderung findest du in unserem Isle of Skye Beitrag!
Old Man of Storr – Ikonischer Felsen mit Weitblick
Start: Parkplatz an der A855, nördlich von Portree
Dauer: ca. 2-3 Stunden (hin und zurück)
Schwierigkeit: Mittel bis schwer
Der Old Man of Storr ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Schottlands – eine gewaltige Felsnadel, die sich dramatisch aus der Landschaft erhebt. Der Weg beginnt am Parkplatz und führt über eine stetig ansteigende Schotterpiste hinauf zu den Felsen. Je höher du kommst, desto spektakulärer wird die Aussicht auf die Isle of Skye und das Meer.
Der Aufstieg ist technisch nicht sehr schwierig, aber durch die Höhenmeter sehr anstrengend und kann bei Regen rutschig sein. Für Hunde ist die Tour machbar, aber aufgrund der vielen Besucher und freilaufenden Schafe sollte die Leine mit dabei sein. Besonders beeindruckend ist der Ort früh am Morgen oder bei Sonnenuntergang – dann taucht das Licht die Landschaft in eine fast mystische Atmosphäre. Für uns war die Wanderung eines der Highlights der gesamten Reise.
Den vollständigen Bericht findest du hier.
Neist Point – Dramatischer Leuchtturm am Ende der Welt
Start: Parkplatz am Ende der Neist Point Road (bei Glendale)
Dauer: ca. 1 Stunde (hin und zurück)
Schwierigkeit: Leicht bis moderat
Neist Point ist einer der spektakulärsten Aussichtspunkte auf Skye. Vom Parkplatz führt ein gut sichtbarer, aber recht steiler Pfad hinunter Richtung Leuchtturm. Die Kulisse ist atemberaubend: raue Klippen, tosende Wellen und mit etwas Glück Wale oder Delfine im Meer.
Der Weg ist größtenteils einfach, hat aber einige steile Abschnitte und Treppen. Für Hunde ist die Tour gut machbar, aber Vorsicht an den Klippen – es gibt keine Absicherungen. Besonders beeindruckend ist Neist Point bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Felsen in goldene Farben taucht. Ein magischer Ort, der sich unbedingt lohnt!
Quiraing – Spektakuläre Felslandschaft mit Blick aufs Meer
Start: Parkplatz am Quiraing Pass (bei Staffin)
Dauer: ca. 2–3 Stunden (Rundweg)
Schwierigkeit: Schwer
Die Wanderung durch den Quiraing ist wie eine Reise in eine andere Welt: bizarre Felsformationen, steile Klippen und weite Ausblicke über die Isle of Skye bis hin zu den Äußeren Hebriden. Der Rundweg startet am Wanderparkplatz und führt über einen Pass auf schmalen Pfade durch die beeindruckende Landschaft – vorbei an Felsnadeln, grünen Plateaus und versteckten Tälern.
Der Weg kann stellenweise matschig und ausgesetzt sein, besonders nach Regen. Für wandererfahrene Hunde ist die Tour machbar, aber Achtung: Es gibt steile Abhänge, Abschnitte, bei denen Geschick gefragt ist und oft freilaufende Schafe. Wir haben Wanderer mit Hund getroffen, die aufgrund der Wegbeschaffenheit umgekehrt sind.
Tipp: Wer Sorge hat, dass die Wanderung technisch zu anspruchsvoll ist, kann zum Wanderparkplatz fahren und nur die ersten paar Hundertmeter laufen. Bereits hier warten gigantische Ausblicke.
Am besten geht man früh am Morgen oder später am Nachmittag, wenn die Lichtstimmung die Szenerie noch beeindruckender macht. Eine der schönsten Wanderungen auf Skye!

Unser Schottland Roadtrip: die Route zum Nachreisen
Hier findest du alle Infos zu einem zweiwöchigen Schottland Roadtrip mit Hund. Die Route, Tipps für die Anreise, die schönsten Unterkünfte und vieles mehr.

Alle Schottland-Abenteuer
Hier findest du alle unsere Beiträge über Schottland und unsere Reisen nach Großbritannien.
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